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Jul 31 2012

Urlaub in Wien

Wie unsere Leser bereits wissen, verbringt Madonna momentan gleich mehrere Tage in Wien, residiert derweil im Hotel Imperial und absolviert ein ausgedehntes, privates Kulturprogramm.

Als sie am Samstag abend in Wien eintraf, fand auf dem Karlsplatz gerade das Wiener Popfest statt, dessen übliche Geräuschkulisse aus Musik und Passantenlärm zum Hotel herüber drang. Das war Madonna zu laut, denn sie könne sich so nicht auf ihr Training konzentrieren. Sie drohte sogar damit, das Hotel zu wechseln, wenn keine Abhilfe geleistet würde. Nur fand sich so schnell kein anderes Hotel, das sie und ihre 30-köpfige Entourage aus Bodyguards, Personal Trainer, Visagisten und Koch hätte aufnehmen können und in einem ruhigeren Bezirk der Stadt lag. Sie musste also bleiben.

Nicht besonders amüsiert war sie auch von dem Krach, den ihre eigenen Fans vor dem Hotel veranstalteten. Ihr Manager Guy Oseary musst sie mit den Worten „Die Kinder wollen schlafen und Madonna auch!“ vertreiben.

Den Sonntag begann sie mit einem zweistündigen Training im angelieferten und im Ballsaal aufgebauten Fitnesscenter. Ab 10 Uhr trainierte sie zu lauter Hip-Hop-Musik auf Trampolinen und Stufenbarren, bevor sie dann am Nachmittag zum Stadion fuhr.

Am Montag ging es dann, wie unsere Leser schon wissen, ins Leopoldmuseum. Dort hatte sie eine zweistündige Privatführung durch die Schiele-Sammlung und die Ausstellung „Klimt persönlich“ gebucht. Die Führung übernahmen Tobias G. Natter, museologischer Direktor des Museums, sowie Leopold- Museum- Vorstand Diethard Leopold. Nach deren Auskunft hat sich Madonna „extrem interessiert“ gezeigt und zahlreiche „aufmerksame Fragen“ gestellt, wodurch sich ein „wunderbarer Dialog“ entwickelt habe. „Nacktheit, Sexualität, künstlerische Grenzüberschreitungen und Skandale spielen im Werk von Klimt und Schiele ebenso eine Rolle wie im Schaffen Madonnas.“ Madonna verewigte sich auch im Gästebuch des Museums und imitierte dabei den stempelartigen Stil Schieles. Bei vienna.at gibt es ein Foto davon.

Quellen: OE24, Krone, Vienna