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Sep 18 2012

St. Petersburg-Klage geht vor Gericht

Die Klage von St. Petersburger Aktivisten gegen Madonna wegen homosexueller Propaganda wird nun doch vor Gericht verhandelt werden. Bereits Mitte August, kurz nach dem Konzert in St. Petersburg, hatten sie ihre Klage vorgebracht. Sie war aber abgelehnt worden, da sie formell nicht den Anforderungen einer ordentlichen Klage entsprochen hatte. Die Aktivisten haben nun nachgebessert und ihre Klage neu und in korrekter Form eingereicht, sodass sie nun akzeptiert wurde. Am 11. Oktober soll vor dem Moskauer Bezirksgericht über die Sache verhandelt werden. Die Kläger fordern 333 Millionen Rubel (ca. €8 Millionen) als Entschädigung für die Rechtsverletzung, die Madonna mit ihren pro-homosexuellen Äußerungen begangen hat und den moralischen Schaden, den sie dadurch angerichtet habe.

Madonna selbst wird bei der Anhörung vermutlich nicht zugegen sein sondern ihre rechtlichen Vertreter schicken. Spannend wird es auf jeden Fall. Wird ein russisches Gericht tatsächlich einen internationalen Popstar wegen „homosexueller Propaganda“ zu einer Rekordsumme verurteilen und damit einen Präzedenzfall schaffen??

Quelle: RAPSI