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Okt 18 2012

Russisches Urteil vertagt

Wie angekündigt fand am 11. Oktober in Moskau die erste Anhörung im Fall Madonna und der homosexuellen Propaganda statt (s. unseren Artikel vom 19.09.12). Die Ankläger hatten ihr Anliegen vorgetragen, Madonna der Verursachung moralischen Schadens beschuldigt und die angekündigten 333 Millionen Rubel (ca. €8 Millionen) als Entschädigung gefordert. Madonna selbst war natürlich zu diesem Termin nicht erschienen sondern hatte nur ihr Anwälte geschickt. Daher wurde an diesem Tag noch kein Urteil gefällt sondern ein zweiter Termin für den 25. Oktober angesetzt. Das Gericht forderte, dass Madonna dann anwesend sein solle um sich persönlich zu ihren pro-homosexuellen Aktionen und Aussagen während des Konzerts in St. Petersburg zu äußern. Das Urteil soll von ihrer persönlichen Rechtfertigung abhängen.

Es ist jedoch zweifelhaft, dass Madonna es sich zu dem zweiten Termin anders überlegt und dieses Mal erscheinen wird, zumal sie dann in Houston auf der Bühne stehen soll. Wir sind gespannt.

Außerdem wurde mittlerweile bekannt, dass die 14-jährigen Kinder, die im Publikum während des Konzerts gesehen worden waren, wodurch sich Madonnas Straftat verschlimmerte, da ihre pro-homosexuellen Äußerungen eben auch von Minderjährigen gehört wurden, absichtlich von Madonnas Gegnern in das Konzert gebracht wurden, damit eben dieser Strafbestand erst gegeben ist.

In der Zwischenzeit haben sich die Bedingungen für Homosexuelle trotz dieser publicityträchtigen Aktion noch verschlimmert. Nach St. Petersburg wurde nun auch im ukrainischen Kiew ein entsprechendes Gesetz erlassen, das öffentliche positive Aussagen über Homosexualität verbietet.

Quellen: NDTV, n-tv