Monatliches Archiv: Februar 2013

Feb 27 2013

Saturday Night Fever am Sonntag

Wie jedes Jahr ist es auch dieses Mal wieder schwer an Informationen oder gar Fotos von Madonnas Oscar-Party zu kommen, da sie wie immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit und Presse stattfand. Schließlich wollen die Stars mal unter sich sein und sich gehen lassen können. Man ist also auf den Klatsch angewiesen, den die anwesenden Gäste selbst verbreiten.

So soll zur großen Freude von John Travolta der Bee Gees Hit Saturday Night Fever gespielt worden sein. Travolta stürmte zu dem Song auf die Tanzfläche und beeindruckte die Gäste mit den legendären Dance Moves, die ihn 1977 in dem gleichnamigen Film weltberühmt machten. Madonna hatte mit diesen Moves während der Confessions Tour ihrerseits mit dem Music Inferno eine Hommage an Travolta gezollt. Der Tanz kam am späten Sonntag abend auf der Oscar-Party sehr gut an, und zahlreiche Gäste gesellten sich zu Travolta auf die Tanzfläche und tanzten die Bewegungen mit, so gut sie konnten.

Madonna postete ein Foto von sich auf Instagram. Offenbar trug sie ein sehr ähnliches Outfit wie letzte Woche auf der Purim Party.

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Quellen: New York Post, Instagram

Feb 24 2013

Purim Party 2013

Legendär sind die Zeiten, als Madonna mit ihrem damaligen Ehemann Guy Ritchie die alljährlichen Purim Partys besuchte und Jahr für Jahr mit neuen Aufsehen erregenden Kostümen das jüdische Fest aufmischte. Dieses Jahr ging sie mit Brahim hin. Sie selbst lief mit einer schwarzen Perücke auf, Brahim mit einer blonden Langhaarperücke. Ein offizielles Foto von sich selbst postete Madonna auf Instagram. Anbei noch ein Amateurvideo, das zeigt, wie die beiden die Party verlassen.

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Feb 24 2013

Ärger mit Instagram

Wie ihr wisst, ist Madonna seit kurzem beim Fotodienst Instagram angemeldet und veröffentlich dort seitdem regelmäßig Fotos. Wer ihren Postings dort folgt, hat schon Nahaufnahmen ihrer Lippen, ihres Dekolletes usw. begutachten können, aber z. B. auch Fotos von Frieda Kahlo, ihrer Lieblingskünstlerin. Es sind insgesamt noch nicht viele Bilder, die sie dort publiziert hat, doch genügend um schon Ärger mit Instagram zu bekommen, die durch die Art der veröffentlichten Fotos ihre Richtlinien verletzt sehen. Instagram hat Madonna angeschrieben und gebeten, doch bitte von der Veröffentlichung von Fotos die Nacktheit enthalten abzusehen. Guy Oseary hat das Schreiben über Twitter veröffentlicht.

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Feb 24 2013

Bestverdienerin

Die Ticketverkaufszahlen der MDNA Tour haben Madonna bereits an die Spitze der umsatzstärksten Tourneen 2012 gesetzt (s. unseren Artikel vom 18.12.2012). Insgesamt spielte die MDNA Tour über $300 Millionen ein, mehr als alle anderen Tourneen anderer Künstler letztes Jahr, und steht an 10. Stelle aller umsatzstärksten Tourneen überhaupt.

Doch diese $300 Millionen sind ja ein Bruttoumsatz, von dem sämtliche Kosten für Konzertveranstalter, Mitwirkende usw. zu bezahlen sind. Jetzt wurde auch bekannt, was Madonna persönlich davon als Reingewinn bleibt: $32 Millionen. Weitere $2,6 Millionen nahm sie durch Plattenverkäufe und andere Einnahmequellen wie ihre Fitnessstudios, Modekollektionen etc.ein. 90% ihres Gewinns stammt also aus der Tour.

Damit ist Madonna die bestverdienende Künstlerin 2012. Kein anderer Star hat letztes Jahr mehr Geld verdient.

Quelle: Gigwise

Feb 19 2013

Alle Jahre wieder..

..werden die Oscars verliehen – und bei Madonna steigt die Oscars-Party. Kommendes Wochenende ist es wieder so weit. Einladungen an Anne Hathaway, Leonardo DiCaprio, Salma Hayek, Jessica Chastain, Naomi Watts, Bradley Cooper, Katy Perry, John Mayer und weitere ranghohe Stars sind raus. Die Party wird wieder im Haus von Guy Oseary in Los Angeles stattfinden. In Hollywood steigt die Vorfreude.

Quelle: Perez Hilton Blog

Feb 16 2013

Mark Kamins gestorben

Mark Kamins ist am Donnerstag abend nur 54-jährig an einem Herzinfarkt gestorben. Der New Yorker DJ und Produzent befand sich zu der Zeit gerade in Guadalajara, Mexico, wo er einen Kurs unterrichtete.

Kamins gilt als ursprünglicher Entdecker von Madonna. Er hatte in den frühen 80ern eine Affäre mit ihr und spielte ihre Demos in der berühmt-berüchtigten Danceteria, in der er als DJ arbeitete, um seine Freundin zu promoten. Seine Beziehungen zu Sire-Plattenchef Seymour Stein verhalfen Madonna dann 1982 schließlich zum Durchbruch. Wie allgemein bekannt, stellte er Madonna Stein im Krankenhaus an dessen Krankenbett vor, wo dieser ihr spontan den Plattenvertrag anbot, der alles ins Rollen brachte. Kamins produzierte dann Madonnas erste Single Everybody.

Madonna veröffentlichte nach Bekanntwerden dieser traurigen Nachricht umgehend dieses Statement: „Es macht mich sehr betroffen von seinem Tod zu hören. Ich habe ihn seit Jahren nicht gesehen, aber wenn er nicht gewesen wäre, hätte ich vielleicht nie eine Karriere gehabt. Er war der erste DJ, der meine Demos gespielt hat, bevor ich einen Vertrag hatte. Er hat an mich geglaubt noch bevor es jemand anders getan hatte. Ich verdanke ihm sehr viel. Möge er in Frieden ruhen.“

Kamins soll bereits seit einigen Monaten Probleme mit dem Herzen gehabt haben und bei mehreren Kardiologen in Behandlung gewesen sein.

Quelle: Hollywood Reporter 

Feb 14 2013

Tour DVD in Arbeit

Wie Madonna höchstselbst mitteilte, ist die Arbeit an der MDNA Tour DVD bzw. BluRay in vollem Gang. Momentan ist sie mit dem Schnitt beschäftigt.

Madonna tat dies über den beliebten Bilderdienst Instagram kund, bei dem sie seit ein paar Tagen registriert ist und nun dort scheinbar regelmäßig Fotos postet. Ihr könnt ihre Veröffentlichungen über instagram.com/madonna abonnieren.

Quelle: Instagram

Feb 03 2013

Der Madonna Bowl

Heute vor einem Jahr war es so weit. Nach jahrelanger Durststrecke beendete Madonna endlich das innige Warten ihrer Fans und rückte sich mit geballter Wucht zurück ins Rampenlicht und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit – mit der Super Bowl Halbzeitshow. Es war die spektakulärste Show, die dieses Sportevent je gesehen hat, und die amerikanische Presse titulierte den Super Bowl schnell in den Madonna Bowl um. Laut einer aktuellen Umfrage, welches die beste Super Bowl Show aller Zeiten war, wurde Madonna auf Platz 8 gewählt. Angeführt wird diese Top 10 von Prince. Heute abend wird Beyoncé versuchen, in Madonnas Fußstapfen zu treten.

Quelle: Billboard

Feb 03 2013

Unerwartete Einnahmequelle

Am 4. August 2012 trat Madonna im Rahmen ihrer MDNA Tour in Kiew auf. Sie sang, tanzte, kassierte dafür ihre Kohle, so weit, so gut. Laut eines Gerichtsurteils vom 28. Januar kassierte sie aber nicht genug.

Nach ukrainischem Recht müssen Konzertveranstalter 5% ihrer Einnahmen an die Inhaber der Urheberrechte der aufgeführten Werke abtreten – zusätzlich zu der zwischen Veranstalter und auftretendem Künstler vertraglich vereinbarten Summe für den Auftritt. Die Ukrainische Agentur für Urheberrechte und Verwandte Rechte, so etwas ähnliches wie in Deutschland die GEMA, wacht in der Ukraine darüber, ob Clubs, Radiostationen, Konzertveranstalter usw. die entsprechenden Summen an die Künstler auszahlen. Im Fall von Madonas MDNA Show ist dies nicht geschehen. Entsprechend hat die Agentur eine Klage gegen den örtlichen Konzertveranstalter, Melnitsa International, eingereicht und vor Gericht Recht bekommen.

Melnitsa muss nun insgesamt $136.000 an die 46 Komponisten und Texter der Songs, die während der Show aufgeführten wurden, nachzahlen. Darin sind auch $40.000 für Madonna selbst enthalten, die ja bei den meisten ihrer Songs Co-Autorin ist. Madonna selbst hat von dieser Klage gar nichts gewusst, sie wurde allein von der ukrainischen Agentur angestrebt, und darf sich jetzt auf eine überraschende Zusatzzahlung freuen.

Allerdings hat Melnitsa bereits Berufung gegen das Urteil eingelegt mit der Begründung, dass Urheberrechtszahlungen durchaus gezahlt worden seien, nur eben nicht über die staatliche Agentur sondern über eine private Agentur, dem House of Music Authors, das sich angeblich genauso gewissenhaft um die Urheberrechtszahlungen an die betroffenen Künstler kümmere. Sowohl mit Melnitsa als auch dem House of Music Authors hat es in der Ukraine aber in der Vergangenheit schon öfters Probleme gegeben. So ist eine Klage aus den gleichen Gründen wegen eines Konzerts der Red Hot Chilli Peppers noch offen. Auch bei Konzerten der Scorpions und Britney Spears gab es Ungereimtheiten.

Quelle: KyivPost