Tägliches Archiv: 24. September 2013

Sep 24 2013

Erlebnisbericht vom secretprojectrevolution-Launch in Berlin

Unser Leser Franky war zum Start der secretprojectrevolution bei allen vier Aktionsorten in Berlin dabei. Er hat uns von dort diesen tollen Bericht und viele Fotos geschickt. Vielen Dank dafür!

„Also, es war so, anfangs sammelten sich alle Madonnafans in der Oranienburger Straße 60. Erst wusste niemand ob wir ins Gebäude reingehen sollten, oder ob es woanders passiert. Auf einmal kam ein Sixt Mietwagen aus England, und es stiegen einige Männer aus, welche das Filmequipment aufbauten. Der Film, welcher 20 Minuten ging und komplett gezeigt geworden ist, wurde auf eine Hauswand projiziert.

Dazu kam dann der Hard Candy Fitness Promo Bus, welcher uns bei den ganzen vier Stationen begleitete; er war immer dabei. Aus dem stiegen dann Leute aus, welche Flyer verteilten für die Eröffnung am 30.9.13.

Ich fand es supergenial, tolle Stimmung. Es war schon ein Hype wie auf einem Konzert, finde ich. Die Crew war supernett. Leider wurden es immer weniger Fans an den vier Stationen, und leider war es alles wohl offiziell nicht angemeldet. Darum musste das Project an der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz abgebrochen werden. Aber sonst war es megageil. Es waren auch Fans aus dem Ausland dabei sowie aus anderen Städten. Viele waren mir auch bekannt von den verschiedenen MDNA-Konzerten. Passanten, die zufällig vorbei liefen, guckten ganz irritiert und manchmal kam ein „Ach das ist ja Madonna!“

Der Film ist echt klasse, vorwiegend geht es, wie ja schon jeder weiß, um Toleranz. Er wurde drei Mal komplett gezeigt. Nur beim Kaufhof musste, wie gesagt, abgebrochen werden. Dort waren die Bedingungen aber sowieso etwas ungünstig, denn das Gebäude und die Lichtverhältnisse brachten leider kein gutes Bild des Filmes; es war zu blass.

Am Ostbahnhof, der letzten Station, war die Fanmenge schon recht ausgedünnt. Es sammelte sich quasi der letzte Rest der Fans. Hier gab es anfangs wieder Probleme, weil wieder nicht angemeldet. Eigentlich sollte der Film hinter einer Mauer auf eine Hauswand geworfen werden. Aber wir durften nicht hinein. Nach einigen Telefonaten und Diskussionen mit zwei zuständigen Typen entschied sich Madonnas Crew dazu, es seitlich von der Straße aus auf die Hauswand zu werfen, was auch sehr gelungen war.

Zum Schluß jeder Filmvorführung wurde gejubelt und geklatscht. Die Fotografen aus Madonnas Team waren immer sehr nett, sowie die gesamte Crew des Teams. Wir sprachen auch viel mit denen, und sie waren immer freundlich zu uns. Sie haben uns auch sehr oft fotografiert, sowohl in die Menge hinein als auch viele Nahaufnahmen von uns Fans. Bin gespannt, wo die auftauchen werden…

Tja und das wars. Nachdem ich dann noch eine Weile mit den Fans dort diskutiert hatte, war ich dann um zwei Uhr morgens im Bett und war echt platt… Aber ich habe es nicht bereut! Ein tolles Erlebnis! Anbei meine Fotos.“

Sep 24 2013

Holpriger Start der Revolution

Aufgeregt fanden sich gestern abend die Fans in Berlin an den vier verschiedenen angekündigten Orten ein: in der Oranienburger Straße, am Alexanderplatz, in der Friedrichstraße und am Stralauer Platz. Da zwischen den Aktionsterminen jeweils eine Stunde lang, machten viele Fans sogar die ganze Tour quer durch Berlin zu allen vier Terminen.

An den Aktionsorten baute ein Team einen Beamer auf, mit dem der 17-minütige Film auf eine Häuserwand gebeamt wurde. Der komplett in schwarzweiß gehaltene Film verbreitete mit seinen düsteren Bildern und harten Szenen eine bedrückende und zum Nachdenken anregende Stimmung. Dieser Effekt wurde durch die Vorführung an einem öffentlichen Platz im Abenddunkel noch verstärkt und wird bei Betrachten des Films zuhause auf dem Computer vielleicht nicht ganz so wirkungsvoll sein. Auch zufällige Passanten wurden in den Bann gezogen, was ja auch Sinn der Aktion war.

Ganz reibungslos verliefen die Aktionen allerdings nicht, denn offenbar waren sie nicht so wirklich mit den örtlichen Behörden abgesprochen. Bei der Aktion am Alexanderplatz kam ungefähr 10 Minuten nach Beginn der Filmvorführung die Polizei und bereitete dem Ganzen ein Ende. Das Team hatte zwar für genau diesen Fall vorbereitete Dokumente dabei, die erklären sollten, worum es bei dieser Aktion ging. Doch die Polizisten fanden offenbar, dass derart düstere und provozierende Bilder nicht öffentlich vorgeführt werden sollten.

Bei all den politischen Botschaften gab es aber auch etwas Werbung in eigener Sache. An allen vier Aktionsorten stand auch ein Bulli mit Hard Candy Fitness-Plakaten, und ein Team versorgte die Fans fleißig mit Flyern und Einladungen für den Eröffnungstag.

Aus London hört man, dass es zwar keine Problemen mit der Polizei gab, dafür aber einige technische Schwierigkeiten. Das Team hatte mehrfach Probleme damit, Bild und Ton synchron zu bekommen oder den Film überhaupt zu starten. Der Beamer befand sich in einem Van, und je nachdem wie weit man von dem Van entfernt stand, war es schwierig, den Ton gut zu hören, während das auf die Häuserwand projizierte Bild natürlich auch von weitem gut zu sehen war.

Hier einige Fotos aus London von unserem Leser Neil: