Tägliches Archiv: 20. März 2015

Mrz 20 2015

25 Jahre Vogue

Am 20. März 1990 wurde Vogue als Single auf Sire Records veröffentlicht. Sowohl der Song selbst, geschrieben von Madonna und Shep Pettibone, als auch das begleitende Video, gedreht von David Fincher, schlugen weltweit ein wie eine Bombe und zählen bis heute zu Madonnas ikonischten Werken.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums haben die Originaltänzer aus dem Video Jose Gutierrez und Salim Gauwloos (besser bekannt als Slam), die auch mit Madonna auf Blond Ambition Tour waren, einen Hommageclip gefilmt.

Mrz 20 2015

Madonnawoche bei Ellen, Teil 2

Am Donnerstag saß Madonna bei Ellen DeGeneres leider nicht auf der Couch für weitere lustige Plaudereien sondern performte nur live ihren Song Ghosttown. Dafür nahm sie aber mit Ellen eine humorige Neufassung von Dress You Up auf, die im Rahmen der Sendung gezeigt wurde.

Quelle: Ellentube

Mrz 20 2015

Die Baby-Kontroverse

Das Modehaus Dolce & Gabbana, eines von Madonnas Lieblingslabels, für das sie auch schon zwei Mal als Model posierte, machte kürzlich Schlagzeilen, indem sich die beiden namengebenden Designer in einem Interview gegen die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare aussprachen. Außerdem bezeichneten sie künstliche Befruchtung, Leihmutterschaft und andere Methoden, um zu Kindern zu kommen, als unnatürlich und nannten im Zusammenhang mit Kindern, die aus einer künstlichen Befruchtung entstehen, den Begriff „synthetisch“.

Wohlgemerkt, Domenico Dolce und Stefano Gabbana sind beide selber schwul, und es ging hier nicht um ein homosexuellenfeindliches Statement. Die beiden drückten vielmehr ihre konservative Sichtweise über progressive Zeugungsmethoden und Lebensweisen aus. Nach dem Motto, ‚man kann nun mal nicht alles haben‘, sollten ihrer Meinung nach Homosexuelle ganz einfach auf Kinder verzichten und als kinderlose Paare glücklich werden, anstatt auf Methoden zurück zu greifen, die Gott so nicht vorgesehen habe.

Diese Äußerungen verursachten natürlich große Aufruhr. Insbesondere Elton John kündigte an, Dolce & Gabbana ab sofort zu boykottieren, da es eine Frechheit sei, seine Kinder, die er durch künstliche Befruchtung einer Leihmutter bekam, als synthetisch zu bezeichnen. Auch Madonna schaltete sich nun per Instagram in die Diskussion ein und postete ein bislang unveröffentlichtes Foto, das sie mit einem Baby zeigt und während eines Shootings mit Steven Klein 2010 für eine Dolce & Gabbana-Kampagne entstand, mit folgendem Kommentar:

„Alle Babys besitzen eine Seele, wie auch immer sie auf diese Erde und in ihre Familien gekommen sind. Da gibt es nichts synthetisches an einer Seele!! Wie können wir daher künstliche Befruchtung und Leihmutterschaft verurteilen? Jede Seele kommt zu uns, um uns eine Lektion zu lehren. Gott hat seine Hand in allem, auch in Technologie! Es ist arrogant zu glauben, dass der Mensch irgend etwas allein tut. Wie im Himmel so auf Erden. Denk nach, bevor du sprichst….“

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„All babies contain a soul however they come to this earth and their families. There is nothing synthetic about a soul!! So how can we dismiss IVF and surrogacy? Every soul comes to us to teach us a lesson. God has his hand in everything even technology! We are arrogant to think Man does anything on his own. As above so below! Think before you speak.,,,,,,,,,,, ‪#‎livingforlove‬“ -Madonna

Mrz 20 2015

Die heimliche Nummer Eins

Nach Deutschland erreichen uns weitere Nummer Eins-Meldungen aus Italien, Australien, Kanada, Österreich, Belgien, Kroatien, Tschechien, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweiz, Südkorea und Taiwan.

Top Ten-Platzierungen für Rebel Heart gibt es in Argentinien, Dänemark, Finnland, Russland, Singapur, UK, Frankreich, Griechenland, Irland, Thailand, Neuseeland, Japan, Schweden und den USA.

Ausgerechnet in den USA muss sich Madonna mit einer Platz Zwei-Platzierung zufrieden geben, obwohl Rebel Heart eigentlich das meistverkaufte Album der letzten Woche ist. Auf Platz Eins liegt der Soundtrack zur TV-Serie Empire. Dies liegt an einer neuen Ermittlungsmethode von Billboard, die wöchentlich die offiziellen US-Charts bestimmen. Nach dieser neuen Methode fließen nicht nur komplette Albumverkäufe in die Messung ein sondern auch die Verkäufe einzelner Songs eines Albums, auch wenn sie von unterschiedlichen Käufern getätigt wurden. Wenn also ein Album beispielsweise 10 Songs enthält, und 10 verschiedene Käufer jeweils einen dieser Songs kaufen, gilt dies als ein Kauf dieses Albums. Im Fall von Rebel Heart wurden in den USA 116.000 Einheiten verkauft. Zusammen mit gültigen Einzelsongkäufen bringt es Rebel Heart auf 121.000 Käufe. Empire brachte es zwar nur auf 110.000 Einheiten, kam durch die Einzelsongkäufe aber auf 130.000.

Diese neue Messmethode ist umstritten, denn sie bevorteilt Compilations mit Songs von verschiedenen Künstlern, wie im Fall von Empire, da es bei Compilations natürlich häufiger vorkommt, dass Fans nur einzelne Songs ihres favorisierten Künstlers statt des ganzen Albums kaufen. Außerdem haben Alben mit wenigen Songs einen Vorteil, da sich hier die Einzelsongkäufe schneller zu einem akkumulierten Albumkauf summieren.

In der Billboard-Liste der Top Album Sales ist Rebel Heart also definitiv Nummer Eins, aber eben nicht in den offiziellen Billboard Top 200.