«

»

Nov 12 2015

Viele Überraschungen bei Berlin #2

​Für Berlin #2 war die gefürchtete DJane Mary Mac zurück. Aber sie hatte offenbar ihre Hausaufgaben gemacht und sich erkundigt, was man in Deutschland denn so gerne hört und wartete mit einem komplett neuen und deutlich besseren Set auf und überraschte sogar mit Nenas 99 Luftballons.

Sowohl die Fans als auch Madonna waren dieses Mal besonders gut drauf und steckten sich gegenseitig mit guter Laune an. Der heimliche Höhepunkt war der Überraschungssong, Like A Prayer, der akustisch begann, und ab der Mitte dann voll aufdrehte. Jubelnde Fans auf allen Rängen. Es folgte eine emotionale Rede über Freiheit und Toleranz, ähnlich aber länger als in der ersten Show, die zu Rebel Heart überleitete – wieder jubelnde und mitspringende Fans auf allen Rängen.

Bei Music gab es eine kleine Variation. Nachdem Madonna sich gespielt mühselig auf das Klavier hoch gearbeitet hatte und sie normalerweise „I made it to the top“ sagt, hieß es diesmal „If I can make it here, I can make it everywhere.“ Später bewies sie uns noch, dass die sogar auf Deutsch von Eins, bzw „Ein“ bis „Zehn“ zählen kann.

Das Dress You Up Medley fehlte wieder komplett. Durch ihre längere Rede und weitere Interaktionen mit den Fans und diversen Gags streckte Madonna die Show aber trotzdem auf die gewohnten 130 Minuten. Man hatte teilweise den Eindruck, dass sie schon für ihre Comedy Tour übt: „I have not been very lucky in the arena of marriage. I’m still waiting for the right…“, lange Pause, „…diamond.“

Fans, die hofften, Bitch des Abends zu werden, wurden allerdings wieder enttäuscht. Das frühere Material Girl Model Rita Ora war zugegen, und natürlich wurde sie daher die Bitch. Und sie präsentierte sich auch als Rampensau, die ihren Auftritt genoss. Nach Idris Elba und dem falschen Alexander bleibt also Nina bislang die einzige echte deutsche Fan Bitch.

Weitere Fotos folgen.