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Paintball Match für Rocco

Am Samstag hatte Rocco Geburtstag und zur Feier des Tages, Madonna war zu der Zeit noch in St. Petersburg, ging es zu einem Paintball Match, das Spiel, wo man sich mit Farbpistolen beschießt. Bei Big Games gibt es ein Foto von Madonna in entsprechender Spielkluft zusammen mit den Organisatoren des Matchs. Rocco ist leider nicht zu sehen. Als Spielstätte hielt eine ausgediente Fleischfabrik her.

Quelle: Big Games

Kampf der Anwälte

Madonnas Plädoyer für die Rechte von Homosexuellen in St. Petersburg war streng genommen ein Rechtsbruch. Schließlich hat sie genau das getan, was das Gesetz dort verbietet: sich öffentlich positiv über Homosexualität geäußert. Dies ist laut dem Gesetz illegal und wird als “homosexuelle Propaganda” geahndet. Das war Madonna durchaus vorher bewusst; schließlich hatte man ihr ja mit entsprechenden Konsequenzen gedroht. Dass sie sich dadurch nicht einschüchtern ließ, wissen wir alle.

Nun wurden gleich mehrere Anwälte von diversen Organisationen in St. Petersburg beauftragt, Madonna tatsächlich strafrechtlich zu verfolgen. Es soll zumindest eine empfindliche Strafzahlung dabei heraus springen. Mehrere Leute waren in Madonnas Show eingeschleust worden, um Videoaufnahmen von ihrem Statement zu machen, die nun der Klage gegen Madonna als Beweismittel hinzugefügt wurden.

Doch natürlich hat auch Madonna clevere Anwälte, die sofort mit einer Gegenklage reagierten. Sie argumentieren, dass diese Videoaufzeichnungen illegal seien und die Organisationen, die diese beauftragt haben, nun ihrerseits mit einer Strafzahlung rechnen müssten.

Wir sind gespannt, wie sich dieser Fall weiter entwickelt…

Quelle: Rapsi

Ankunft in Helsinki

Heute nachmittag ist Madonna in Helsinki eingetroffen. Bei iltalehti.fi gibt es Fotos von ihrer Ankunft am Flughafen. Nach den aufregenden Wochen in Paris, Warschau, Moskau und St. Petersburg dürfte nun für den Rest des Europateils der Tournee wieder Ruhe einkehren.

Quelle: iltalehti.fi

Madonnaparty in München

Da in Bayern nächsten Mittwoch Feiertag ist, wird der Dienstag abend zum feiern genutzt. Und was besseres könnte man da zwei Tage vor dem Geburtstag der Königin veranstalten als eine Madonnaparty, dachten sich die Betreiber de NY Club. Um 22 Uhr geht’s los in der Sonnenstr. 25. Weitere Infos auf Facebook.

TUTR Remix EP am 17.08.

Während in den meisten Ländern die Turn Up The Radio Remix EP bereits als Download erhältlich ist, müssen sich die deutschen Fans mal wieder etwas länger gedulden. Am 17. August dürfen wir erstmals auf den Downloadbutton für die 4 Remixes klicken.

 

Plädoyer für Homosexuellenrechte in St. Petersburg

Sie hielt ihr Versprechen. Schon vor Monaten, als in St. Petersburg das neue Gesetz erlassen worden war, das die Rechte von Homosexuellen dort einschränkt, hatte Madonna angekündigt, während ihres Konzerts darauf einzugehen. Und genau das hat sie gestern abend auch getan. Der Gegenwind, der ihr in Russland seit ihrem Statement für die Pussy Riots entgegen weht, und auch Drohungen, dass ein “schwulenfreundliches” Statement als illegale “homosexuelle Propaganda” aufgefasst werden und entsprechende Konsequenzen haben würde, haben sie nicht davon abgehalten, weiterhin ihre Überzeugung allen deutlich kund zu tun.

Und sie tat es mit der ihr üblichen Leidenschaft. Schon am Vortag des Konzerts wurde über madonna.com eine Kampagne gestartet, die alle Besucher der Show aufforderte, als Zeichen der Solidarität ein pinkenes Wristband zu tragen. Diese Wristbands wurden vor der Show an alle Fans verteilt, sodass alle – homosexuell oder nicht – es tragen und sich an der Aktion beteiligen konnten. Die Resonanz war überwältigend; fast jeder Besucher trug freiwillig und stolz das Armband.

In ihrer Rede erklärte sie dann, dass man keine Religion der Welt als Rechtfertigung dafür benutzen kann, andere Menschen zu diskriminieren, sondern dass vielmehr die Nächstenliebe das wichtigste aller Gebote ist. Dann forderte sie alle Besucher auf, ihre Arme zu heben und ihre pinkenen Wristbands zu zeigen. Es war ein sehr emotionaler Moment, in dem mehrere Tausend Menschen ihre Solidarität und Gesinnung für die richtige Sache demonstrierten. Und auf sehr geschickte Weise wurden über die Wristbands auch die heterosexuellen Besucher mit einbezogen, denn gerade auf deren Einsicht in dieser Sache kam es ja an. Später in der Show kam bei Like A Prayer noch eine Regenbogenflagge zum Einsatz und unterstrich einmal mehr, dass Religion und Homosexualität durchaus zusammen gehören können.

“No Fear”, die Worte, die nach dem Human Nature Strip auf Madonnas Rücken gezeigt werden, sind seit Beginn der Tournee das Leitmotto gewesen. Und auch wenn es nur zwei Worte sind, haben sie doch eine sehr vielschichtige Bedeutung. Zum einen geht es darum, dass Angst Intoleranz erzeugt; Menschen haben Angst vor Menschen, die anders sind und diskriminieren sie in der Folge. Es ist also wichtig, Angst zu überwinden, um in Harmonie mit allen Menschen leben zu können, egal ob es dabei um Religion, Kultur, Hautfarbe, sexuelle Orientierung oder was auch immer geht. Zum anderen bedeutet es aber auch, keine Angst zu haben, wenn es darum, für die richtige Sache einzustehen. Jeder muss für seine Rechte kämpfen – auf friedliche Weise kämpfen, wohlgemerkt – und dabei seinen Widersachern direkt ins Auge sehen. Das ist sicher nicht leicht, aber Madonna macht es uns Show für Show vor. In genau der Stadt, in der das sogenannte Anti-Schwulen-Gesetz erlassen wurde, macht sie ihr Statement und trotzt allen Gegnern, genauso wie sie in der Stadt, in der die Pussy Riots verhaftet worden waren, ihr entsprechendes Statement machte. Es ist leicht, über Menschenrechte zu reden, wenn man sich an einem sicheren Ort befindet. Aber es dort zu tun, wo es tatsächlich brennt, sozusagen mitten im Feindeslager, ist ein anderes Kaliber.

Viele Gegner des Gesetzes von St. Petersburg hatten Madonna und andere Künstler gebeten, ihre Konzerte in Russland abzusagen, um auf diese Weise ihren Protest auszudrücken. Die meisten Künstler haben auch tatsächlich ihre Konzerte dort gestrichen. Doch Madonna wählte wie so oft den anderen Weg. Sie begab sich direkt in die Höhle des Löwen und sorgte so für die größtmögliche Aufmerksamkeit für ihr Anliegen. Die ganze Welt berichtet jetzt über Madonnas Rede in St. Petersburg und jeder, auch wenn er kein Fan von Madonna ist, muss ihren Mut eingestehen. Und auch wenn sich das Gesetz nicht gleich morgen ändern wird, hat Madonnas Auftritt wahrscheinlich mehr für Toleranz und Akzeptanz geleistet, als all die Shows, die abgesagt wurden. Madonna hat die Menschen vor Ort sowie im Rest der Welt zum Nachdenken gebracht und zu mutigem Handeln aufgefordert. Mehr kann man von einem Popstar wohl kaum erwarten.

Und die Fans dankten es ihr. Erstmals gab es nach ihrer Rede von Herzen kommende “Thank You! Thank You!”-Rufe.

Politische Mission in Moskau

Nach der Sicherheitswarnung der US Botschaft gestern machten sich natürlich einige Fans Sorgen, was womöglich alles während des Konzertes in Moskau passieren könnte. Sowohl Madonna, ihre Crew und sämtliche Besucher des Konzertes schienen in Gefahr. Wie sich heraus stellte, kam die Bedrohung nicht nur von Befürwortern des Anti-Schwulen-Gesetzes sondern hatte sich aus diversen politischen Gruppierungen zusammen gebraut. So hatte sich Madonna auch den Zorn von pro-Putin-Anhängern zugezogen, die von ihrem Statement für die Pussy Riots während des Interviews bei der Eröffnung des Hard Candy Fitnessstudios nicht gerade begeistert waren. Man warf Madonna offen vor, sich in interne russische Angelegenheiten einzumischen, aus denen sie sich besser raushalten solle. Und religiöse Gruppierungen, die Madonnas Shows schon seit jeher als zu provokant und blasphemisch betrachten, waren natürlich sowieso mal wieder auf Anti-Madonna-Mission. So hatte sich in Moskau eine geballte Anti-Madonna-Stimmung aufgebaut, die sich in entsprechenden Aktionen während der Show entladen sollte.

Die Sicherheitsvorkehrungen waren entsprechend verschärft worden. Alle Fans wurden genauestens durchsucht, was den Einlass natürlich erheblich verzögerte, sodass viele den Soundcheck verpassten, der nur vor den sehr wenigen Fans stattfand, die schon langsam in die Olimpiski Arena strömten.

Madonna ließ sich von der Sicherheitswarnung aber nicht einschüchtern. Ganz im Gegenteil; sie legte nochmal kräftig nach. Während ihrer flammenden Rede sprach sie sich für Presse- und Meinungsfreiheit aus, für die Gleichberechtigung aller Menschen und bezeichnete die Aktion der Pussy Riots, für die sie nun vor Gericht stehen, als mutig und forderte deren Freilassung.

Doch damit nicht genug. Am Ende des Strips von Human Nature war nicht wie sonst “No Fear” auf Madonnas Rücken zu lesen sondern “Pussy Riots”. Und zum folgenden Like A Virgin zog sie sich eine schwarze Kapuze über, so wie die Pussy Riots es bei ihrem schicksalhaften Auftritt getan hatten.

Anbei ein Video mit der kompletten Rede. Bei lifenews.ru gibt es ein weiteres Video davon, gekürzt aber dafür aus der Nähe aufgenommen.

Schlimmes passiert ist während der Show gottseidank nicht. Es waren keine Randalierer in die Arena gekommen. Draußen vor der Arena hatte es den ganzen Abend lang Protestbekundungen gegeben, die aber weitgehend friedlich verlaufen waren. Madonnas Statement aber schaffte es in sämtliche russische Medien. Natürlich berichten die meisten nicht gerade positiv über sie, aber sie wurde deutlich gehört.

 

Sicherheitswarnung für Russland-Konzerte

Die US Botschaften in Moskau und St. Petersburg haben eine Sicherheitswarnung für US Bürger heraus gegeben, die Madonnas Konzerte in eben diesen Städten besuchen möchten:

“Wir warnen alle US Bürger in Russland, die planen die Madonna-Konzerte in Moskau am 7. August und St. Petersburg am 9. August zu besuchen, dass das Generalkonsulat in St. Petersburg Informationen bezüglich einer Bedrohung durch physische Gewalt gegen Zuschauer und Künstler während des Konzerts in St. Petersburg erhalten hat. Die US Botschaften in Moskau und St. Petersburg haben diese Informationen an die zuständigen russischen Strafverfolgungsbehörden weiter geleitet. Die russischen Behörden haben der Botschaft mitgeteilt, dass sie die erforderlichen Maßnahmen hinsichtlich dieser Informationen treffen werden. Wir erwarten, dass erhöhte Sicherheitsmaßnahmen bei beiden Konzerten zum Einsatz kommen werden, ermahnen aber US Bürger bezüglich ihrer eigenen Sicherheit besonders aufmerksam zu sein und ihre Umgebung, insbesondere in dicht gedrängten Situationen, immer genau im Blick zu haben.”

Der Hintergrund dieser Warnung ist bislang nicht bekannt. Es könnte eventuell damit zusammen hängen, dass Madonna plant, sich gegen das in St. Petersburg erlassene Anti-Schwulen-Gesetz zu äußern, und radikale Befürworter dieses Gesetzes eine gewalttätige Aktion planen.

Natürlich richtet sich die US Botschaft nur an ihre eigenen Bürger, was aber leider nicht bedeutet, dass nicht alle Besucher der Konzerte scheinbar in Gefahr schweben.

Appell für die Pussy Riots

Madonna nutzte die Publicity um ihre Person während der Hard Candy Fitness Eröffnung in Moskau auch für einen politischen Appell. Wie ihr vielleicht gehört habt, befinden sich in Moskau drei der Bandmitglieder der Punk-Rock-Band Pussy Riots in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, während eines Konzerts ein regimekritisches Lied gesungen zu haben, das sich gegen Präsident Wladimir Putin richtete, genauer gesagt haben sie in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau ein sogenanntes “Punk-Gebet” gegen Putin vorgetragen. Die drei Frauen Nadeschda Tolokonnikowa, Marija Aljochina und Jekaterina Samuzewitsch wurden sofort wegen wegen grober Verletzung der öffentlichen Ordnung festgenommen. Seit Februar befinden sie sich in Untersuchungshaft; ihnen droht bis zu 7 Jahren Haft. Amnesty International hat bereits eine Kampagne für die drei Frauen gestartet, die ihr mit einer Signierung unterstützen könnt.

Madonna sagte während eines Interviews heute, dass sie natürlich für Meinungs- und Pressefreiheit stehe, und es eine Tragödie wäre, wenn die Pussy Riots tatsächlich eine Haftstrafe antreten müssten.

HCF Eröffnung in Moskau

Wie angekündigt, nutzte Madonna ihren Tourstopp in Moskau, um die dortige Hard Candy Fitness Filiale offiziell zu eröffnen. Wie unsere Leser wissen, öffnete das Fitnessstudio seine Pforten bereits im Dezember 2011, doch bislang war Madonna nie persönlich da gewesen. Das wurde heute nachmittag nachgeholt. Sie ab sich sehr freundlich und zugänglich, posierte brav für die Presse, schwatzte mit Fans und gab sogar einige Autogramme. Ein paar Fotos davon gibt es in den Yahoo! News.

Politisches Interesse an Kiew

Während des Soundchecks vor dem Konzert in Kiew zeigte sich Madonna an der politischen Situation in der Ukraine interessiert und befragte die Fans dazu. Sie gab zunächst zu, dass sie nicht viel über die aktuelle Lage wisse, sich aber frage, warum die frühere Präsidentin des Landes, Yulia Tymoshenko, im Gefängnis sitzt. Die Fans erklärten es ihr so gut es in der kurzen Zeit möglich war, und Madonna forderte sie auf, mutig zu sein und für Dinge, die richtig sind, einzutreten.

Elton schlägt wieder zu

Zuletzt hat er während der Golden Globe-Verleihung gegen Madonna gestänkert und sich damit als schlechter Verlierer geoutet. Dann schien es eine Weile, als würde die Fehde zwischen Elton John und Madonna endlich beigelegt. Doch nun hat er zu einem weiteren verbalen Tiefschlag gegen Madonna ausgeholt. In einem Interview in der australischen TV-Show Sunday Night sagte er über Madonna:

“Warum ist sie so ein Albtraum? Tut mir leid, aber ihre Karriere ist vorbei. Ihre Tour wurde zum Desaster und könnte kein größerer Mist sein. Wenn Madonna gesunden Menschenverstand hätte, hätte sie eine Album wie Ray of Light aufgenommen und sich von diesem Tanzzeug ferngehalten. Aber nein, sie muss ja unbedingt weitermachen und beweisen, dass sie wie eine verdammte Rummelplatz-Stripperin aussieht.”

Elton pflegt außerdem eine enge Beziehung zu Madonnas Erzfeindin Lady Gaga, mit der er nicht nur ein Duett aufgenommen hat, sondern die auch die Patentante seines Sohnes Zachary ist.

Wer sich für das ganze Interview interessiert, in dem Elton auch einiges Privates preisgibt, kann dies auf der Site der Sunday Night Show anschauen.

Quellen: Bild, Sunday Night

Director’s Cut aus dem L’Olympia

Es gibt jetzt einen Director’s Cut von Madonnas Auftritt im Pariser L’Olympia. Noch dazu in HD. Er wird unter der bekannten Adresse youtube.com/madonnaclubshowparis als Stream bereit gestellt.

Sightseeing in Kiew

Natürlich nutzte Madonna ihre freie Zeit in Kiew wieder dafür, sich ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Insbesondere religiöse Bauten hatten es ihr angetan. So besichtigte sie die Kathedrale der Heiligen Sophia, das St. Michaelskloster und die St.-Andreas-Kirche. Bei lifenews.ru gibt es ein Video und ein paar Fotos davon.

Quelle: lifenews.ru

Umstrittene Show in Warschau

Wie angekündigt wurde gestern vor dem Konzert in Warschau ein zweieinhalbminütiger Film mit Bezug zum Warschauer Aufstand von 1944 gezeigt. Es handelte sich dabei um einen Wochenschaubeitrag aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Fans würdigten den Clip mit begeistertem Applaus.

Auch der Rest des Tages stand im Zeichen des wichtigen Feiertages. Während viele Fans vor dem Stadion warteten, ertönten die für diesen Tag üblichen Sirenen und Salven, und Schweigeminuten gab es auch.

Für die Rede vor Masterpiece hatten viele polnischen Fans, wie schon 2009, Herzen mitgebracht. Damals sollten sie als Geburtstagsgruß dienen, gestern dienten sie einfach der Liebesbekundung, und Madonna ging natürlich darauf ein.

Die polnische Presse ist heute voll von Berichten über Madonnas “skandalöses” Konzert. Sehr viele konservative Katholiken stoßen sich an der in der Show ihrer Meinung nach blasphemisch benutzten religiösen Symbolik, wie zum Beispiel der Beichtstuhl, der von einem Gewehr zerschossen wird. Obwohl immerhin 54.000 Unterschriften für das Verbot des Konzerts gesammelt worden waren, fand es doch ohne nennenswerten Aufruhr statt.

Madonna verließ Polen sofort nach dem Konzert und flog gleich weiter nach Kiew, obwohl das Konzert dort erst Samstag stattfindet.

Quellen: AFP, Yahoo News, Gazeta