Für unsere laufende Monatsseite filtern wir für euch stets die wichtigsten Meldungen über Madonna aus dem weltweiten Nachrichten-Wust heraus. Häufig berichten mehrere Zeitungen das gleiche, sodass wir für euch aus allen Artikeln die Infos zusammenfassen. Die wichtigsten internationalen Artikel übersetzen wir für euch. Natürlich geben wir euch immer die Quelle an, sodass ihr die Meldung im Originalartikel überprüfen könnt.
Freilassung der malawischen Inhaftierten
Freilassung der malawischen Inhaftierten
Datum: 31.05.2010
Quellen: Verschiedene
30.000 Fans waren Madonnas Aufruf gefolgt und haben ihre Petition unterschrieben, Steven Monjeza und Tiwonge Chimbalanga, die in Malawi wegen ihres homosexuellen Verhältnisses inhaftiert und zu 14 Jahren Haft verurteilt worden waren, freizulassen. Auch von der deutschen und der amerikanischen Regierung wurde das Urteil stark kritisiert, und die U.N. sollen dem malawischen Präsidenten sehr deutlich zu Verstehen gegeben haben, dass dieser Skandal negative Auswirkungen auf Malawis Ruf hätte und die Fortschritte, die Malawi in anderen Bereichen erreicht hätte, zunichte machen würde. Nun gab man in Malawi dem Druck nach und entließ die beiden am Samstag abend aus der Haft.
Malawis Präsident Bingu wa Mutharika begründete seine Begnadigung so: "Diese Jungs begingen ein Verbrechen gegen unsere Kultur, unsere Religion und unsere Gesetze. Dennoch, als Führer des Staates, begnadige ich sie hiermit und ordne ihre sofortige Entlassung ohne weitere Auflagen an."
Das Weiße Haus begrüßte diese Entscheidung: "Das Weiße Haus freut sich, von Präsident Bingu wa Mutharikas Begnadigungserlass für Tiwonge Chimbalanga and Steven Monjeza zu hören. Diese Menschen waren keine Kriminellen, und ihr Kampf ist nicht einzigartig. Wir alle müssen uns immer wieder zum Ziel setzen, Verfolgung und Kriminalisierung sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität zu beenden. Wir hoffen, dass Präsident Mutharikas Begnadigung den Beginn eines neuen Dialoges markiert, der eine neue Toleranzhaltung des Landes widerspiegelt und einen Neuanfang für die Rechte von Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle in Malawi und überall auf der Welt bedeutet."
Natürlich äußerte sich auch Madonna zu diesem erfreulichen Ereignis. Sie wendete sich dankbar direkt an alle, die ihre Petition unterstützt haben: "Ich habe immer geglaubt, dass Liebe alles besiegt - gestern habe ich es tatsächlich geschehen gesehen. Während der letzten Woche fügten über 30.000 von euch eure Namen dem meinigen hinzu und forderten die Freilassung von Steven Monjeza und Tiwonge Chimbalanga. Mit großer Freude kann ich mitteilen, dass Präsident Bingu wa Mutharika ihre Freilassung angeordnet hat. Steven und Tiwonge wurden am Samstag abend aus der Haft entlassen. Sie haben ihre Freiheit wieder gewonnen, und ihr seid ein Teil davon gewesen. Wir feiern diese verblüffende Wendung mit Steven, Tiwonge und den zahlreichen Malawis, die für ihre Freilassung gekämpft hatten. Dies ist ein historischer Tag für Malawi."
Tiwonge, die sich selbst als Transsexuelle bezeichnet, wurde nach der Freilassung von der Polizei in ihr Heimatdof eskortiert, wo sie ihre Familie wieder traf. Sie plant aber schon bald in die malawische Hauptstadt zurück zu kehren. Sie sagte: "Ich stand unter so großem emotionalem Stress, dass ich jetzt erstmal einen Platz finden muss, an dem ich mich erholen kann. Ich möchte noch immer Steven heiraten. Aber ich weiß nicht mehr, was er jetzt noch darüber denkt. Wir haben so viel durchgemacht. Es wird wahrscheinlich schwer werden, in Malawi zu leben. Ich habe Angst vor dem, was die Leute uns antun könnten. Vielleicht müssen wir um Asyl in einem anderen Land bitten. Gibt es irgendwo einen Platz für uns? Ich weiß es nicht."
Auch Madonna ist trotz aller momentanen Freude doch auch voller Sorge für die beiden und unterstreicht die Wichtigkeit ihrer Projekte in Malawi: "Obwohl sie aus dem Gefängnis frei gekommen sind, ist ihre Sicherheit und Zukunft in Malawi traurigerweise noch immer unsicher. Ich hoffe, dass dies nur der Anfang unserer gemeinsamen Arbeit ist. Menschenrechtsverletzungen geschehen noch immer unter vielen Malawis, die in Armut und Krankheit leben, und denen existentielle Grundmittel fehlen."
In Madonnas Raising Malawi Blog könnt ihr eure Meinung über die Begnadiung kundtun.
Für ihren Film W.E. hat Madonna den deutschen Kameramann Hagen Bogdanski engagiert, der für seine Arbeit an Das Leben der Anderen weltweit bekannt wurde. Bogdanski über seine bisherige Arbeit mit Madonna: "Wenn man jeden Tag 12 bis 14 Stunden zusammenarbeitet, ist man dann schon fast ein wenig verheiratet. Da kommt es schon mal zu Differenzen." So gibt er seiner neuen Arbeitgeberin auch durchaus mal kontra. Seiner Einschätzung nach ist Madonna sehr anspruchsvoll und hochintelligent, nimmt aber auch mal einen Rat an.
Auch über Madonnas Ernährungsgewohnheiten weiß Bogdanski was zu berichten: "Man kann mit ihr viel lachen und gut essen gehen. Sie hat großen Appetit." Hauptsächlich esse sie aber Rohkost.
MDG Start
MDG Start
Datum: 26.05.2010
Quellen: D&G
Jetzt geht's los. Nachdem wir nun die Kampagne und die tollen Fotos gesehen haben, gehen nun auch die eigentlichen Sonnenbrillen in den Verkauf. Dolce & Gabbana haben neben ihrer offiziellen Website dolcegabbana.de eine Subsite zur MDG Kollektion gestartet, die ganz im Madonna-Look gehalten ist, und über die man sich die erhältlichen Modelle und Farben anschauen und auch kaufen kann. Mit Spannung erwarten wir nun das Erscheinen der ersten Brillen in den deutschen Läden.
Neue MDG Backstage-Fotos
Neue MDG Backstage-Fotos
Datum: 24.05.2010
Quellen: MDG, Facebook
Dolce und Gabbana haben in ihrem Facebook-Profil neue Backstage-Fotos aus dem MDG-Shooting veröffentlicht.
Mittlerweile wurden etwas genauere Hintergründe zu dem Skandal in Malawi bekannt. Steven und Tiwonge waren seit längerem ein Paar und hatten es im Dezember 2009 gewagt, sich öffentlich zueinander zu bekennen. In einer Touristenunterkunft, in der einer der beiden als Koch arbeitete, hielten sie eine Verlobungszeremonie ab. (Laut vielen Berichten handelte es sich um eine Hochzeitsfeier, was rechtlich aber gar nicht möglich ist.) Ein Unbekannter beobachtete sie dabei und zeigte sie an, woraufhin sie direkt nach der Feier festgenommen wurden.
Das Gericht der Stadt Blantyre verurteilte sie nun letzten Donnerstag wegen "grob unzüchtigen Verhaltens" und "naturwidriger Handlungen" zur Höchstrafe von 14 Jahren Haft mit Zwangsarbeit. Dies war so einfach möglich, weil in Malawi wie in vielen anderen afrikanischen Ländern Homosexualität nach wie vor gesetzeswidrig ist. Dennoch sorgte auch in Malawi selbst der Fall für Aufregung. Die südafrikanische Menschenrechtsorganisation Section 27 demonstrierte vor der malawischen Botschaft in Pretoria. Der Sprecher der Gruppe, Mark Heywood, bezeichnete das Verdikt als "grobe Menschenrechtsverletzung" und forderte die südafrikanische Regierung auf, gegen das Urteil zu protestieren. Viel Aussicht auf Erfolg haben sie aber nicht, denn sogar der südafrikanische Präsident gab einmal zu, früher "Schwule verprügelt" zu haben, weil Homosexualität nicht Teil seiner Kultur sei. Vor dem Gericht in Malawi fanden sich Hunderte Schaulustige ein, aber nicht um die Beschuldigten zu unterstützen, sondern schlicht aus Sensationslust.
Nicht nur Madonna versucht zu helfen; in ganz Europa und den USA wächst die Kritik an diesem Gerichtsurteil. So weisen der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel und der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Markus Löning (beide FDP) darauf hin, dass Malawis Verfassung die Einhaltung der Menschenrechte eigentlich garantiere, Malawi die UN-Konvention zum Schutz von zivilen und politischen Rechten unterzeichnet habe, und dass eine derartige Verfolgung von Homosexuellen unvereinbar mit der Achtung von Menschenrechten sei und gegen internationales Recht und gegen die Afrikanische Charta für Menschen- und Bürgerrechte verstoße. Doch Staatspräsident Bingu wa Mutharika gab im Gespräch mit deutschen Diplomaten bereits klar zu verstehen, dass Homosexualität in Afrika abgelehnt wird und im speziellen Fall, aber auch für den Minderheitenschutz allgemein, kein Handlungsbedarf gesehen wird.
Auch US-Präsident Obama äußerte sich zu dem Fall: "Die Kriminalisierung von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität ist unverschämt und dieser Fall beschädigt die Menschenrechte in Malawi. Wir fordern Malawi und alle anderen Länder auf, nicht mehr sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität als Basis für Verhaftungen, Internierungen oder Exekutionen heranzuziehen."
Steven und Tiwonge haben angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen, und es wird erwartet, dass das Strafmaß von 14 Jahren noch gesenkt wird. Doch prinzipiell unterstützt die malawische Regierung trotz aller Kritik das Urteil.
Wir möchten unsere Leser dazu aufforden, sich an Madonnas Petition zu beteiligen und/oder auch anderweitig aktiv zu werden.
In Frankreich sind erste Brillenläden mit Werbemitteln aus der MDG Kampagne ausgestattet worden. Dieses Foto stammt aus Deauville.
Freiheit der Liebe
Freiheit der Liebe
Datum: 22.05.2010
Quellen: Raising Malawi
Madonna möchte es nicht nur bei ihrem Appell belassen sondern auch aktiv für die beiden malawischen Inhaftierten kämpfen und hat über ihre Hilfsorganisation Raising Malawi eine Protestliste gestartet, sodass ihr alle helfen könnt. Je mehr sich eintragen, umso größer die Chance, dass das Urteil revidiert wird:
Steven Monjeza (26) und Tiwonge Chimbalanga (20) wurden gestern in Malawi zu 14 Jahre Haft in einem Gefängnis mit Strafarbeit verurteilt. Ihr Verbrechen: Sie führten eine homosexuelle Beziehung. Die Begründung des Richters Nyakwawa Usiwa-Usiwa zu diesem Urteil lautete: "Ich gebe euch eine abschreckende Strafe, damit die Öffentlichkeit vor Leuten wie euch beschützt wird, damit wir nicht in Versuchung geraten, dieses schreckliche Beispiel zu wiederholen."
Dieses Urteil sorgte für Entsetzen in vielen Teilen der Welt und rief u. a. auch Amnesty International auf den Plan. Und natürlich fühlte sich auch Madonna, die momentan viel in Malawi investiert und das Land unterstützt, zu einem öffentlichen Appell genötigt:
"Ich bin schockiert und traurig über die Entscheidung, die heute von einem malawischen Gericht gefällt wurde, die zwei unschuldige Männer ins Gefängnis geschickt hat. Als grundsätzliches Prinzip glaube ich an gleiche Rechte für alle Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher Rasse, Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung. Heute hat Malawi einen gigantischen Schritt rückwärts gemacht. Die Welt ist voller Schmerz und Leid; daher müssen wir unser grundsätzliches Recht zu lieben und geliebt zu werden erhalten. Ich rufe all die fortschrittlichen Männer und Frauen von Malawi auf - und überall in der Welt - diese Entscheidung im Namen der menschlichen Würde und gleicher Rechte für alle anzufechten."
Madonna hatte für Donnerstag abend groß eingeladen. Sie wollte sich bei ihrem Team für die erfolgreiche Sticky & Sweet Tour bedanken und ließ die 18-köpfige Crew für ein rauschendes Fest nach London einfliegen.
Zunächst ging's in den Supperclub in Notting Hill, wo man sich mit Champagner und anderen Spirituosen in gute Stimmung versetzte. Danach ging's in den Nachtclub Aura in Piccadilly, wo fröhlich gefeiert und getanzt wurde. Sie ermunterte ihre Leute zu Dance-Offs und tanzte auch selbst ausgelassen mit. Sie hatte nicht mal besondere Sicherheitsleute dabei, sondern mischte sich ganz einfach unter das Publikum, das im Durchschnitt gerade mal halb so alt war wie sie, dem sie aber in punkto Kondition noch einiges vormachte. Um 1:30, als sich mittlerweile eine Rechnung in Höhe von £10.000 angehäuft hatte, verließ sie dann aber den Club.
Da erlebte sie eine kleine Überraschung, denn ein Knöllchen in Höhe von £80 befand sich an ihrem Auto. Sie, bzw. ihr Chauffeur, hatte auf einer doppelten gelben Linie, die eigentlich ein Parkverbot markierte, geparkt.
Bei Just Jared gibt es Fotos, wie Madonna von einem Bodyguard in den Club geführt wird.
Herzogin gefunden
Herzogin gefunden
Datum: 21.05.2010
Quellen: Daily Mail
Mittlerweile hat Madonna auch endlich die Hauptrolle ihres Films W.E., die Herzogin von Windsor, besezt - mit Andrea Riseborough. Die Schauspielerin ist noch relativ unbekannt und fiel Madonna durch ihre Rolle als Margaret Thatcher in einem BBC Drama auf.
Auch Oscar Isaac, bekannt aus der aktuellen Robin Hood-Verfilmung, hat eine Rolle bekommen, die eines Bodyguards, der sich in die verheiratete Wally verliebt.
Die Dreharbeiten sollen im Juli beginnen und in London, Paris und New York stattfinden.
Wer mal selbst aus nächster Nähe wissen möchte, was Madonna an Jesus Luz eigentlich so findet, und wie er sich so als DJ macht, kann sich davon am 11. und 12. Juni in Wien ein persönliches Bild machen. Auf dem zweitägigen Musikevent 36stunden.com im Volksgarten wird er als DJ fungieren.
MDG auf Facebook
MDG auf Facebook
Datum: 19.05.2010
Quellen: MDG, Facebook
Dolce & Gabbana haben nicht nur eine Website sondern, wie es sich für moderne Unternehmer gehört, auch ein Facebook-Profil. Dieses wurde nun mit Backstage-Fotos aus der MDG-Kampagne und den verschiedenen offiziellen Versionen der Anzeigen, die demnächst in verschiedenen Zeitschriften weltweit erscheinen werden, aktualisiert.
Aktuelles ICON Geschenk
Aktuelles ICON Geschenk
Datum: 19.05.2010
Quellen: ICON Fanclub
Unter den Mitgliedern von Madonnas offiziellem Fanclub ICON herrscht gerade freudige Aufregung, denn das jährliche Geschenk wird momentan an alle Mitglieder weltweit verschickt. Eigentlich sollte es jedes Jahr ein solches Geschenk geben, aber 2009 bekam man es bei ICON irgendwie nicht geregelt. Doch jetzt ist es so weit, und die Fans bekommen eine große Rolle geliefert, in der sich eine Lithografie mit Posen aus dem Celebration-Video und die Mitgliedskarte für 2009 befinden. Theoretisch müsste ja eigentlich auch schon bald das Geschenk für 2010 eintreffen...
Bei einem Benefizkonzert am Donnerstag abend in der New Yorker Carnegie Hall zugunsten des Regenwaldes gab Elton John u. a. zwei Songs von Madonna zum Besten: Material Girl und Like A Virgin. Bei letzterem gesellte sich eine Gruppe junger Tänzer zu ihm auf die Bühne, die nur mit Unterhosen bekleidet waren. In der Huffington Post kann man einen Clip dazu anschauen.
MDG Anzeigen
MDG Anzeigen
Datum: 15.05.2010
Quellen: Verschiedene
Im März hatten wir von der neuen Marke MDG, Madonna - Dolce - Gabbana, berichtet (s. unsere Artikel vom 14.03. und 16.03.), unter der eine neue Kollektion Sonnenbrillen auf den Markt kommen soll. Mittlerweile sind in diversen Zeitschriften die ersten Anzeigen mit den Fotos von der von Steven Klein fotografierten Kampagne zu sehen.
Freikartenverlosung für Fanclub-Party in Hamburg
Freikartenverlosung für Fanclub-Party in Hamburg
Datum: 14.05.2010
Quellen: Spotlight Fanclub
Wie angekündigt verlosen wir ab sofort 3 x 2 Freikarten für die Madonnaparty des offiziellen deutschen Fanclubs Spotlight am 22.05. im Terrace Hill in Hamburg. Wer teilnehmen möchte schickt uns eine Nachricht über das Kontaktformular mit dem Text "Ja, ich möchte zur Madonnaparty in Hamburg!" Wir brauchen dabei von euch:
- euren Vor- und Nachnamen
- den Vor- und Nachmen eurer Begleitung
- eine gültige Emailaddresse
Teilnahmeschluss ist der 20.05. 15 Uhr. Die Gewinner werden am Donnerstag abend per Email benachrichtigt und auf die offizielle Gästeliste gesetzt. Weitere Infos zur Party gibt es in unserem vor kurzem veröffentlichten Artikel und unter madonnafanclub.eu.
Pause mit Vita Coco
Pause mit Vita Coco
Datum: 12.05.2010
Quellen: Verschiedene
Im Februar hatten wir berichtet, dass Madonna in die Firma Vita Coco investiert hat, die ein Getränk aus Kokosnuswasser herstellt, auf das sie, wie auch ganz Hollywood, scharf ist. Ein Schnappschuss, der während einer Arbeitspause beim D&G Shooting entstand, beweist nun, dass Madonna den Drink tatsächlich selbst trinkt.
Pala Tute
Pala Tute
Datum: 11.05.2010
Quellen: Amazon
Gogol Bordello, die Zigeunertruppe, die Madonna während Sticky & Sweet auf Tournee begleitet hat, werden am 21. Mai ihr neues Album veröffentlichen. Darauf wird eine eigene Version von Pala Tute enthalten sein, der Song den Madonna für die Show in La Isla Bonita gemixt hat. Gogol Bordellos Version orientiert sich mehr an den zigeunerischen Wurzeln des Songs. Man kann bei Amazon bereits hinein hören.
S&S auf N24
S&S auf N24
Datum: 09.05.2010
Quellen: N24
Am kommenden Mittwoch, den 12.5. um 20:10, strahlt der Nachrichtensender N24 die Sticky & Sweet Show aus. Vielen Dank an unsere Leserinnen Verena und Peggy-Ann für den Tipp.
Facebook-Aufruf an Madonna
Facebook-Aufruf an Madonna
Datum: 07.05.2010
Quellen: Facebook
Weltweit hat Madonnas Äußerung gegenüber dem Interview Magazine, dass sie momentan keine Zeit für Musik hat, weil ihr Filmprojekt sie so sehr in Anspruch nimmt, unter den Fans für Aufregung gesorgt. So sehr sich die Fans auch über die tollen neuen Fotos freuen und auf die neuen Modefummel für Macy's und D&G gespannt sind, und so interessant der Film W.E. auch werden mag, so ist für die meisten der Name Madonna doch in erster Linie mit Musik verbunden, und Hard Candy ist nun schon über zwei Jahre alt. Im letzten Jahr hat sie uns mit einer aufgewärmten Tournee und einem Best Of-Album bei Laune gehalten. Doch jetzt wollen die Fans neues musikalisches Material.
Darum wurde auf Facebook die Initiative "We want Madonna back into the studio" ins Leben gerufen in der Hoffnung, dass sich möglichst viele Fans anschließen und Madonna von der hoffentlich überwältigenden Anzahl "überredet" wird, sich doch bald um ein neues Album zu kümmern. Ihr könnt direkt zu facebook.com/madonnastudio gehen und auf den "I like it" Button klicken, um die Initiative zu unterstützen. Momentan haben sich schon über 600 Fans angeschlossen.
Leider sind zwei Jahre allerdings noch keine besonders lange Zeit. Zwischen Bedtime Stories und Ray Of Light lagen immerhin vier Jahre.
Es ist endlich wieder soweit: Am 22. Mai 2010 steigt in Hamburg die nächste Madonna-Party des offiziellen deutschen Madonna-Fanclubs SPOTLIGHT!
Samstag, 22. Mai 2010, 23:00 Uhr
TERRACE HILL
Feldstraße 66, 5. Stock
20359 Hamburg
Für diese Party wurde lange nach einer außergewöhnlichen Location gesucht – eben genauso außergewöhnlich wie Madonna. Gefunden wurde sie schließlich mit dem Club "Terrace Hill". Dieser liegt im 5. Stock eines ehemaligen Hochbunkers im Hamburger Stadtteil St. Pauli.
Zum eigentlichen Club gehört zusätzlich eine Terrasse, von der aus man einen Blick über die Skyline Hamburgs werfen kann.
Natürlich steht auch diese Party wieder unter dem Motto: Madonna-Music Only! Neben neueren Songs der „Queen of Pop" gibt es die bekannte Mischung aus vielen raren, teilweise unveröffentlichten Songs und natürlich ihren größten Hits. Videoanminationen sorgen für das zusätzliche "Madonna-Feeling".
Auch bei dieser Party heißt es wieder: „Freier Eintritt" für „Madonna-Look-A-Likes"!
Die meisten unserer Leser haben mittlerweile wahrscheinlich das komplette Interview online gelesen. Für diejenigen, denen es zu mühselig war, sich das mehrere Seiten lange Interview zu Gemüte zu führen oder des Englischen nicht so flüssig mächtig sind, haben wir hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Ausschnitte.
Bezüglich eines neuen Albums scheint es vorerst nicht gut auszusehen, denn Madonna konzentriert sich momentan ganz auf ihren Film W.E.: "Ich hab mich nicht wirklich so sehr um den musikalischen Teil meiner Karriere gekümmert, wie ich sollte, denn der Film nimmt mich komplett in Anspruch. Zwischen dem Film und meinen vier Kindern bleibt mir keine Zeit oder Energie für irgendwas anderes."
Auch ist sie sich noch gar nicht darüber im Klaren, wie, wenn sie mal wieder Musik macht, diese denn an den Fan gebracht werden soll: "Es ist schon komisch. Ich habe ja im Moment gar keinen Plattenvertrag mit irgendwem. Ich weiß gar nicht, wie ich meine Musik das nächste Mal veröffentlichen werde, wenn ich wieder eine Platte mache. Ich werde wohl das Rad neu erfinden müssen. Zum Beispiel weiß ich es zu schätzen, dass so viele Menschen lange und hart daran gearbeitet haben, so Dinge wie die Sticky & Sweet Tour DVD zusammenzustellen, und ich habe das fertige Produkt gesehen. Aber ich habe noch keine Ahnung, wie die Leute davon erfahren werden, oder wie sie verkauft werden wird. Ich glaube, ich habe einen Fanclub, so wird zumindest behauptet."
Über W.E. verriet Madonna noch: "Er spielt einerseits in England vor dem Zweiten Weltkrieg, 1936 - 1937, und andererseits in New York 1998. Er springt immer vor und zurück in der Zeit. Ich nutze die Auktion des Anwesens des Herzogs und der Herzogin von Windsor bei Sotheby's 1998 als Ausgangssituation, von der aus immer wieder zurück gesprungen wird." Das Budget für den Film wird größer ausfallen als ursprünglich geplant: "Ich war mir dessen noch nicht bewusst, als ich das Drehbuch schrieb, aber als ich anfing, die Schauspieler zu casten und mit dem Produktionsdesigner zu planen, ging mir auf, Mist, ich habe ein Skript über reiche Leute geschrieben. Also wird auch das Budget entsprechend hoch ausfallen müssen. Die Herzogin hat ungefähr 80 verschiedene Kostüme. Sie wurde eingekleidet von Balenciaga und Christian Dior und Vionnet und Schiaparelli. Cartier und Van Cleef und Arpels waren ihre Juweliere." Arianne Phillips, die seit vielen Jahren Madonnas Bühnenkostüme entwirft, wird die Kostüme für den Film beisteuern. Über den historischen Teil der Handlung musste Madonna viel recherchieren und zahlreiche Interviews führen, denn sie fühlt die Verantwortung, die Geschichte der Menschen, die den Lauf der britischen Geschichte verändert haben, detailgetreu wiederzugeben. Auch die erwähnte Auktion hat es tatsächlich gegeben.
Die Liebesgeschichte zwischen König Edward VIII und Wallis Simpson ist für Madonna so interessant, denn die beiden "waren ein sehr kontroverses Paar. Die Menschen haben sehr unterschiedliche Meinungen über sie. Edward gab immerhin die mächtigste Position der Welt für diese Frau auf. Für die Briten war er der beliebteste Prinz und König seit langem. Daher hat seine Abdankung viele entsetzt, und sie haben Wallis dämonisiert und ihr die ganze Schuld am Untergang des British Empire gegeben, denn danach war die Monarchie nie wieder wie zuvor. Was natürlich eigentlich damit zu tun hatte, dass sich durch den Zweiten Weltkrieg so ziemlich alles änderte. Aber die Leute beschuldigten Wallis aller möglichen Dinge. Sie behaupteten, sie habe Edward mit einem Fluch belegt; sie sei ein Hermaphrodit und er sei homosexuell; sie sympathisiere mit den Nazis usw."
Die Arbeit des Filmemachens ist für Madonna eine ganz andere Erfahrung als die des Musikmachens, denn beim Filmemachen hat man es ständig mit "Leuten zu tun, die 'nein' sagen. Es scheint, als hätte man die ganze Welt gegen sich." Bei der Produktion eines Albums oder dem Zusammenstellen einer Show erfährt Madonna in der Regel keinen solchen Widerstand. "Ich suche mir die Leute zusammen, mit denen ich arbeiten möchte, stelle alles zusammen, es ist harte Arbeit, und allemöglichen Katastrophen können passieren, aber ich erfahre nicht wirklich Widerstand." So sind z. B. bestimmte Schauspieler nur während bestimmer Wochen und zu keiner anderen Zeit verfügbar; man bekommt nicht einfach so eine Erlaubnis an bestimmten Drehorten zu filmen; es ist schwierig und teuer bestimmte Kostüme zu besorgen usw. Ständig muss man über jedes kleine Detail hart verhandeln.
Den Film Milk ihres Interviewers Gus Van Sant findet Madonna "einen brillianten Film. Ich musste heulen und heulen. Ich liebe ihn." Auch kann sie gut verstehen, warum ihr Ex-Mann Sean Penn, der für seine Rolle den Oscar bekam, so schnell zusagte: "Der Film erinnerte an mich an meine frühen Tage in New York und die Szene, in die ich hinein kam, Andy Warhol und Keith Haring und Jean-Michel Basquiat und Kenny Scharf. Er ist so voll mit Kunst, Politik und diesem wunderbaren Zeitgeist. So vieler dieser Leute sind heute tot. Ich glaube, das war einer der Gründe, warum ich geweint habe."
Darüber hinaus erzählt Madonna von ihrem Erstlingswerk Filth and Wisdom, ihren Projekten in Malawi und ihrem Karrierestart mithilfe von Seymour Stein. Diese Details sollten langjährigen Madonna-Fans und unseren Lesern hinlänglich bekannt sein.
Provokante Fotoserie
Provokante Fotoserie
Datum: 03.05.2010
Quellen: Verschiedene
Das Interview Magazine wird am 11. Mai ein ungewöhnliches Interview mit Madonna veröffentlichen. Sie unterhielt sich für die US-Zeitschrift mit Regisseur Gus Van Sant über dessen Film Milk, in dem Ex-Mann Sean Penn die Hauptrolle spielt (wir berichteten im September 2008 darüber), über ihre Leidenschaft zu Malawi und die frühen Tage ihrer Karriere. Das gesamte Interview kann bereits online gelesen werden.
Der Artikel wird von einigen brandneuen Fotos begleitet werden, die von den Fotografen Mert Alas und Marcus Piggott exklusiv für das Interview Magazine gemacht wurden. Um für die nächste Woche erscheinende Ausgabe zu werben, wurden einige dieser Fotos bereits veröffentlicht. Madonna zeigt sich hier erneut recht freizügig und verrucht. Insbesondere das Coverfoto ist provokant geraten, denn hierauf posiert sie mit einem Kruzifix. In der Onlineausgabe der Zeitschrift gibt es sogar einen Videoclip, eine Art Making Of des Fotoshootings!
Haftstrafe für Stein-Mörderin
Haftstrafe für Stein-Mörderin
Datum: 03.05.2010
Quellen: Verschiedene
Wir hatten im November 2007 ausführlich vom Mord an Linda Stein berichtet, die bis dahin u. a. als Madonnas Immobilienmaklerin fungiert hatte. Ihre Assistentin Natavia Lowery war schnell in Verdacht geraten und festgenommen worden. Heute wurde sie von einem Gericht in Manhattan des Mordes für schuldig befunden und zu 25 Jahren Haft verurteilt. Aufgrund weiterer Vorwürfe beträgt ihre Gesamtstrafe sogar 27 Jahre.